
Ein lebendiges Quartier mit hoher Wohn- und Lebensqualität in zentraler Lage
Attraktives Wohnen, begrünte Innenhöfe ...
Gärten, Quartiersgaragen, Weiterentwicklung von Einzelhandel und Gewerbe, Angebote für soziale und kulturelle Einrichtungen, Stadtraum- und Freifl ächengestaltung – das alles sind nachhaltige Ergebnisse der Stadtsanierung in Coburg. Seit 1972 entwickelte die Stadt Coburg mit ihrem Sanierungsträger sechs förmlich ausgewiesene Sanierungsgebiete. Aktuell liegt der Sanierungsschwerpunkt auf dem Teilbereich zwischen Leopoldstraße und Hofgarten aus dem Sanierungsgebiet V (förmliche Festlegung 1995).
Das Gebiet ist eine historisch gewachsene Vorstadt entlang der Leopoldstraße/ Stetzenbach. Die Bebauung entlang der Leopoldstraße entwickelte sich ab 1600 aus Feldkellern und Scheunen, die über die Jahrhunderte hinweg zu einfachen Wohnhäusern umgebaut wurden. Geringe Geschosshöhen und kleingliedrige, enge Hinterhöfe mit geringer Belichtung, mitunter durch die Hanglage bedingt, kennzeichnen die historische Ursprungssubstanz. Im 19. Jahrhundert wurden einzelne repräsentative Anwesen mit großzügigen Gartenanlagen in Verbindung zum Hofgarten geschaffen.
Zu Beginn der Sanierung 1995 waren die Gärten verwildert und teilweise mit Nebengebäuden bebaut, die Grundstücke verschachtelt und 60 Prozent der Gebäudesubstanz sanierungsbedürftig.
Als Grundlage für die nunmehr durchgeführten Maßnahmen wurde zur Erreichung der Sanierungsziele ein Rahmenplan entwickelt, der die klassischen Themen der Sanierung – Grundstücksordnung, Entkernung, Zuordnung von privaten Freifl ächen, Stärkung der kulturellen und sozialen Infrastruktur und inzelsanierungen – beschreibt.
Verbindungen schaffen
In dem Planungsgebiet wird eine fußläufige Erschließung geschaffen, die die sozialen Einrichtungen anbindet, sowie mit Querverbindung/Treppenanlagen, die den Zugang zum Hofgarten ermöglichen.
Für die Anwohner werden Stellplätze errichtet. Gleichzeitig erfolgen größere Abgrabungen und Entkernungsmaßnahmen im rückwärtigen Bereich der bestehenden Wohnbebauung, sodass die Wohnverhältnisse durch Grundstücksordnung und Belichtung erheblich verbessert wurden. Damit wurden erst die Voraussetzungen zur eigentlichen Gebäudesanierung erfüllt. Diesem Ziel dient auch die Anlage von terrassierten und nutzbaren Gartenanlagen.
Die Wohnhäuser werden aufwändig saniert und teilweise durch Neubauten, die die historische Parzellierung aufnehmen, ergänzt. Damit wird nach Zeiten des Leerstandes wieder gesundes Wohnen in einer hervorragenden Lage mitten in der Stadt möglich und führt zu einer neuen Urbanität.
Neben Einzelobjektsanierungen, die mit Städtebauförderungsmitteln gefördert werden, folgen einzelne private Eigentümer und Institutionen dem Impuls der Stadtsanierung und modernisieren ihre Häuser.
Kunstverein rückt ins rechte Licht
Anlieferung und Zugang zum Kunstverein werden erheblich verbessert. Das schöne Haus des Kunstvereins rückt von der Leopoldstraße her ins Blickfeld. Östlich des Kunstvereins wird eine kleine Stellplatzanlage für Behinderte und Bedienstete errichtet. Durch die Beleuchtung der Fassade wird das Gebäude als bedeutende kulturelle Einrichtung hervorgehoben.
Der Umgriff der Reithalle bildet den Zugang zum Quartier. Die Reithalle als historisches Gebäude wird wieder freigestellt, erhält einen gestalteten, autofreien Vorplatz. Kurzzeitstellplätze werden in Zukunft seitlich der Reithalle angeboten. Östlich anschließend wurde bereits eine Quartiersgarage für die Anwohner geschaffen, die gleichzeitig für den darüberliegenden Kindergarten, der auch in naher Zukunft saniert wird, eine Dachterrasse als Spielfläche zur Verfügung stellt.
Ergänzend wird das Objekt Wohnhaus Leopoldstraße 5 noch saniert werden, sodass ein vollständig neugeordneter Umgriff der Reithalle entsteht.
Zur Umsetzung der Maßnahmen ist eine detaillierte und kooperative Abstimmung aller Betroffenen vor Ort und mit vielen beteiligten Stellen in der Verwaltung erforderlich, die über mehrere Jahre hinweg erfolgreich und beispielhaft durchgeführt werden konnte.
Es ist zu erwarten, dass mit Abschluss der Maßnahmen das Gebiet nachhaltig aufgewertet wird. Im Ergebnis erhält Coburg ein überaus lebendiges Quartier mit hoher Wohn- und Lebensqualität in zentraler Lage, sodass sich der hohe Finanzaufwand der Stadt Coburg und die Förderung mit Städtebauförderungsmitteln durch die Regierung von Oberfranken als Zukunftsinvestition absolut gelohnt haben wird.
Gärten, Quartiersgaragen, Weiterentwicklung von Einzelhandel und Gewerbe, Angebote für soziale und kulturelle Einrichtungen, Stadtraum- und Freifl ächengestaltung – das alles sind nachhaltige Ergebnisse der Stadtsanierung in Coburg. Seit 1972 entwickelte die Stadt Coburg mit ihrem Sanierungsträger sechs förmlich ausgewiesene Sanierungsgebiete. Aktuell liegt der Sanierungsschwerpunkt auf dem Teilbereich zwischen Leopoldstraße und Hofgarten aus dem Sanierungsgebiet V (förmliche Festlegung 1995).
Das Gebiet ist eine historisch gewachsene Vorstadt entlang der Leopoldstraße/ Stetzenbach. Die Bebauung entlang der Leopoldstraße entwickelte sich ab 1600 aus Feldkellern und Scheunen, die über die Jahrhunderte hinweg zu einfachen Wohnhäusern umgebaut wurden. Geringe Geschosshöhen und kleingliedrige, enge Hinterhöfe mit geringer Belichtung, mitunter durch die Hanglage bedingt, kennzeichnen die historische Ursprungssubstanz. Im 19. Jahrhundert wurden einzelne repräsentative Anwesen mit großzügigen Gartenanlagen in Verbindung zum Hofgarten geschaffen.
Zu Beginn der Sanierung 1995 waren die Gärten verwildert und teilweise mit Nebengebäuden bebaut, die Grundstücke verschachtelt und 60 Prozent der Gebäudesubstanz sanierungsbedürftig.
Als Grundlage für die nunmehr durchgeführten Maßnahmen wurde zur Erreichung der Sanierungsziele ein Rahmenplan entwickelt, der die klassischen Themen der Sanierung – Grundstücksordnung, Entkernung, Zuordnung von privaten Freifl ächen, Stärkung der kulturellen und sozialen Infrastruktur und inzelsanierungen – beschreibt.
Verbindungen schaffen
In dem Planungsgebiet wird eine fußläufige Erschließung geschaffen, die die sozialen Einrichtungen anbindet, sowie mit Querverbindung/Treppenanlagen, die den Zugang zum Hofgarten ermöglichen.
Für die Anwohner werden Stellplätze errichtet. Gleichzeitig erfolgen größere Abgrabungen und Entkernungsmaßnahmen im rückwärtigen Bereich der bestehenden Wohnbebauung, sodass die Wohnverhältnisse durch Grundstücksordnung und Belichtung erheblich verbessert wurden. Damit wurden erst die Voraussetzungen zur eigentlichen Gebäudesanierung erfüllt. Diesem Ziel dient auch die Anlage von terrassierten und nutzbaren Gartenanlagen.
Die Wohnhäuser werden aufwändig saniert und teilweise durch Neubauten, die die historische Parzellierung aufnehmen, ergänzt. Damit wird nach Zeiten des Leerstandes wieder gesundes Wohnen in einer hervorragenden Lage mitten in der Stadt möglich und führt zu einer neuen Urbanität.
Neben Einzelobjektsanierungen, die mit Städtebauförderungsmitteln gefördert werden, folgen einzelne private Eigentümer und Institutionen dem Impuls der Stadtsanierung und modernisieren ihre Häuser.
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Übersichtsplan Leopoldstraße |
| Abruch Hofbebauung - Leopoldstraße 29 | Einzelsanierung mit Gartenterrasse - Leopoldstraße 25 |
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Einzelsanierung Denkmal Leopoldstraße 37 mit Neubau Leopoldstraße 39 + 41 |
Kunstverein rückt ins rechte Licht
Anlieferung und Zugang zum Kunstverein werden erheblich verbessert. Das schöne Haus des Kunstvereins rückt von der Leopoldstraße her ins Blickfeld. Östlich des Kunstvereins wird eine kleine Stellplatzanlage für Behinderte und Bedienstete errichtet. Durch die Beleuchtung der Fassade wird das Gebäude als bedeutende kulturelle Einrichtung hervorgehoben.
Der Umgriff der Reithalle bildet den Zugang zum Quartier. Die Reithalle als historisches Gebäude wird wieder freigestellt, erhält einen gestalteten, autofreien Vorplatz. Kurzzeitstellplätze werden in Zukunft seitlich der Reithalle angeboten. Östlich anschließend wurde bereits eine Quartiersgarage für die Anwohner geschaffen, die gleichzeitig für den darüberliegenden Kindergarten, der auch in naher Zukunft saniert wird, eine Dachterrasse als Spielfläche zur Verfügung stellt.
Ergänzend wird das Objekt Wohnhaus Leopoldstraße 5 noch saniert werden, sodass ein vollständig neugeordneter Umgriff der Reithalle entsteht.
Zur Umsetzung der Maßnahmen ist eine detaillierte und kooperative Abstimmung aller Betroffenen vor Ort und mit vielen beteiligten Stellen in der Verwaltung erforderlich, die über mehrere Jahre hinweg erfolgreich und beispielhaft durchgeführt werden konnte.
Es ist zu erwarten, dass mit Abschluss der Maßnahmen das Gebiet nachhaltig aufgewertet wird. Im Ergebnis erhält Coburg ein überaus lebendiges Quartier mit hoher Wohn- und Lebensqualität in zentraler Lage, sodass sich der hohe Finanzaufwand der Stadt Coburg und die Förderung mit Städtebauförderungsmitteln durch die Regierung von Oberfranken als Zukunftsinvestition absolut gelohnt haben wird.
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Lageplan Umfeld Reithalle | Quartiersgarage mit Dachterrasse als Spielfläche |
Einzelsanierung Denkmal Park 4 mit Blick auf den künftigen Naturlehrgarten |
Wohnbau – GmbH der Stadt Coburg | Heiligkreuzstraße 26 | 96450 Coburg | Tel. 09561/877-0 | Fax 09561/877-130



